Der Regenablaufpunkt unterscheidet sich optisch nicht von den anderen Ecken oder Seitenkanten des Segels. Diese Angabe ist jedoch wichtig, damit Nähte so platziert werden können, dass das Wasser kontrolliert über die Naht ablaufen kann und nicht in die Naht eindringt. Dadurch werden mögliche Wasserschäden und Undichtigkeiten vermieden.
Wir empfehlen, die Segel im Winter abzunehmen, um Beschädigungen durch Feuchtigkeit und Frost zu vermeiden. Es ist ratsam, zumindest das Segeltuch komplett zu entfernen und sorgfältig zu trocknen, bevor er eingelagert wird. Die Welle kann beispielsweise mit einer Schutzhülle umwickelt werden, um sie vor Witterungseinflüssen zu schützen.
Das Trocknen an einem trockenen, gut belüfteten und möglichst leicht beheizten Ort ist entscheidend, um Schimmel, Stockflecken und Frostschäden zu verhindern. Beim Verstauen sollten die Segel locker gerollt oder vorsichtig gefaltet werden.
Damit das Segel optimal gespannt werden kann, ist Spannzubehör erforderlich, das Entsprechend Platz zum Dehnen benötigt.
Je länger eine Segelkante ist, desto größer sollte der Spannweg sein, um eine gleichmäßige Spannung zu gewährleisten.
Der Abstand hängt von dem verwendeten Zubehör ab und beträgt in der Regel zwischen 10 und 20 cm.
Um das Ideale Segeltuchmaß zu bestimmen, empfehlen wir, das komplette Zubehör zu montieren, auf Spannung zu bringen und anschließend das Segeltuch mithilfe einer Schnurr zu simulieren.
Der Befestigungspunkt ist die Stelle, an der das Zubehör zur Erzeugung der benötigten Spannung des Segeltuchs befestigt wird - beispielsweise eine Ringöse am Mast oder eine Wandplatte.
Das effektive Segelmaß bezeichnet ausschließlich die Fläche des Segeltuchs einschließlich der D-Ringe im gespannten Zustand; der nötige Platz für den Spannweg wurde bereits abgezogen und ist in der Maßangabe nicht erhalten. So wird sichergestellt, dass die angegebene Segelfläche die tatsächliche widerspiegelt und Montagefehler vermieden werden.
Da unsere Materialien in unterschiedlichen Breiten verfügbar sind, wird jedes Segeltuch individuell auf das gewünschte maß zugeschnitten und sorgfältig zusammengenäht. So entsteht ein passgenaues, hochwertiges Produkt.
Da unsere Segel manuell vernäht werden, kann es vorkommen, dass sich die Nähte leicht zusammenziehen.
Durch das Spannen des Segels gleicht sich dieser Effekt wieder aus.
Ab Windgeschwindigkeiten von 30-40 km/h sollten Sonnensegel sicherheitshalber abgenommen oder eingerollt werden, um Schäden zu vermeiden.
Unsere Sonnensegel sind bis zu 30-40 km/h windlastig ausgelegt, halten also bei Windstärken bis zu diesem Wert sicher und stabil. Bei stärkerem Wind steigt die Belastung auf die Befestigungspunkte erheblich, deshalb ist das frühzeitige Einholen empfehlenswert.
Ja, die Montage ist in der Regel selbst durchführbar. Achten Sie darauf, die Montageanleitung genau zu befolgen, geeignete Befestigungspunkte zu wählen und die Sicherheitsabstände einzuhalten. Bei Unsicherheiten empfiehlt sich die Unterstützung durch eine zweite Person.
Bei neuen Segeln kann es - abhängig von der Neigung des Segels - vorkommen, dass anfangs etwas Wasser durch die Nähte dringt. Dieser Effekt ist technisch bedingt und entspricht dem Stand der Technik.
Unsere Materialien Austrosail Nano (936), Prestar, Austrosail Lotus (393), Finoo, und Austrosail Acryl sind zwar wasserabweisend, die Bahnen werden jedoch mit einer besonders reißfesten, doppelt gelegten Naht vernäht. Durch die Nadeleinstiche kann anfangs geringfügig Wasser eindringen. Mit der Zeit verdichten sich die Nähte jedoch durch Umwelteinflüsse wie Staub und Ablagerungen, wodurch sie zunehmend dichter werden.
Ersatzteile und Nachrüstungen sind erhältlich. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice unter shop@soliday.eu, um die passenden Komponenten für Ihr Modell zu erhalten.
Die optimale Montagehöhe für ein starres Sonnensegel liegt in der Regel zwischen 2,7 und 3,5 Metern, besonders wenn es an Hauswänden befestigt wird. Diese Höhe ermöglicht es, dass auch größere Personen bequem darunter hindurchgehen können.
Wichtig ist, das Sonnensegel mit einem Gefälle von mindestens 15 bis 30% zu installieren, damit Regenwasser gut abfließen kann. Das heißt, ein Befestigungspunkt sollte höher sein als der gegenüberliegende.
Bei freistehenden Sonnensegeln empfiehlt sich ein Höhenunterschied zwischen den Masten, um eine neigungsgerechte Spannung zu gewährleisten.
Höhenverstellbare Masten helfen, die Neigung flexibel an Sonnenstand und Wetter anzupassen. Die Befestigung sollte zudem stabil sein und je nach Segelgröße entsprechend geplant werden, um dauerhafte Sicherheit und Funktionalität zu garantieren.
Wenn die komplette Terrasse beschattet werden soll, müssen sowohl das Segel als auch der Abstand der Befestigungshardware (wie Masten) größer gewählt werden. Werden die Masten genau in der Größe der Terrasse aufgestellt, wird das Segel selbst kleiner, wodurch die Schattenfläche reduziert wird. Deshalb ist es wichtig, die Befestigungspunkte weiter auseinander zu platzieren, um ein ausreichend großes Segel und damit eine optimale Beschattung zu ermöglichen.
Unser Keder besteht aus flexiblem Kunststoff und wird mit einem Kederband auf die Segelkante aufgenäht. Der Keder dient dazu, das Segel stabil in eine Kederschiene einzuführen und sicher zu fixieren. Dieses System gewährleistet eine einfache Montage und einen festen Halt des Segels.
Wenn gewünscht, können verschiedene Kederdurchmesser gewählt werden, abhängig von der Größe der Kederschiene und dem Einsatzzweck.
UV-Schutz schützt die Haut unter dem Stoff und UV-Beständigkeit schützt den Stoff vor Schäden durch UV-Licht.
Beide Eigenschaften sind besonders wichtig für Outdoor-Stoffe, damit sie sowohl den Nutzer schützen als auch langlebig bleiben.
Lagersegel sind in bestimmten Farben und Größe vorproduziert und sofort verfügbar.
Standardsegel werden nicht auf Lager gehalten und können in ausgewählten Größen und Farben auf Bestellung gefertigt werden.
Sonnensegel auf Maß werden individuell nach Ihren Wunschmaßen speziell angefertigt.
Die richtige Größe und Form für ein starres Sonnensegel wählen Sie, indem Sie zunächst die zu beschattende Fläche genau ausmessen. Eine praktische Methode ist, die Fläche mit einer Schnur an den geplanten Befestigungspunkten zu simulieren und den Schattenwurf zu prüfen. Beachten Sie, dass das Segel etwas kleiner als die Befestigungspunkte sein sollte, um genügend Spannweg für optimale Spannung zu gewährleisten. Eine Neigung von mindestens 30% hilft bei der Wasserableitung. Rechteckige, quadratische oder dreieckige Formen sind gängig; die Wahl hängt von der Fläche und den Befestigungsmöglichkeiten ab. Spannzubehör ist wichtig, um das Segel richtig zu fixieren und zu spannen. Mit dieser Planung erhalten Sie eine funktionales und ansprechendes Sonnensegel, das optimal schützt.